Referenten

Gesamtmoderation

Prof. Dr. Michael Steinbrecher, Technische Universität Dortmund

Michael Steinbrecher ist seit 2005 Lehrbeauftragter am Institut für Journalistik an der TU Dortmund. Seit 2009 ist er Professor für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus und verantwortlicher Leiter des TV-Lernsenders "nrwision" der TU Dortmund.
Darüber hinaus ist er unter anderem als Filmemacher für ZDF-Außenpolitik, ZDF-Innenpolitik und die ZDF-Redaktion 37 Grad tätig. Bekannt wurde Michael Steinbrecher als ZDF-Sportmoderator. Bis August 2013 moderierte er das „Aktuelle Sportstudio“ im ZDF und seit 2015 moderiert er das „Nachtcafé“ im SWR.
Seine journalistische Karriere startete Michael Steinbrecher 1987 mit einem Volontariat beim ZDF in Mainz, wo er später als Moderator, Redakteur und Filmemacher der Jugendsendung „Doppelpunkt“ bis Ende 1992 tätig war.


Key Note Speaker „Visionen für die Bildung in der Metropole Ruhr“

Prof. Dr. Gerhard de Haan, Institut Futur an der Freien Universität Berlin

Gerhard de Haan ist seit 1991 Professor an der Freien Universität Berlin. Die Denomination seiner Professur lautet seit 2011: Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Zukunftsforschung, Wissensgesellschaft, Innovationsforschung und nachhaltige Entwicklung. Sein Interesse gilt derzeit primär zwei Fragen: Wie muss sich eine Gesellschaft heute positionieren, um als Wissensgesellschaft zukunftsfähig zu sein? Wie ist Zukunftsforschung möglich?
Seit über 20 Jahren ist Gerhard de Haan in der Bildungsforschung aktiv und führte zahlreiche umfängliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Er ist u.a. Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005–2014), Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung und arbeitet in zahlreichen nationalen wie internationalen Gremien mit. Er ist Gutachter für Stiftungen, Ministerien und Forschungseinrichtungen, u.a. für den Fonds National de la Recherche Luxembourg als Rapporteur.


Wissenschaftliche Begleitforschung: Reallabor RuhrFutur

Prof. Dr. Nina Kolleck, Freie Universität Berlin

Nina Kolleck ist seit 2014 Professorin für Bildungsforschung und soziale Systeme an der Freien Universität Berlin. Zuvor war sie Leiterin der Forschungsgruppe „Positionierung und Beitrag von Stiftungen“ an der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg und der Hertie School of Governance.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard de Haan leitet sie seit Sommer 2016 die wissenschaftliche Analyse und Begleitforschung von RuhrFutur unter dem Projektnamen „Reallabor RuhrFutur“. Durch die Kombination quantitativer und qualitativer Methoden der Sozialforschung leistet das „Reallabor RuhrFutur“ einen Beitrag zur Etablierung und Weiterentwicklung der Bildungsinitiative. Für die Datenerhebung und -auswertung kommen verschiedene Methoden der Sozialforschung zum Einsatz, wie etwa Netzwerk-, Mehrebenen- und Faktorenanalysen sowie die Grounded Theory.


Forum 1 „Strukturen öffnen – Verantwortung gemeinsam wahrnehmen“: Strukturveränderungen im Bildungssystem und neue Verantwortungsgemeinschaften für Bildung in Kommune und Hochschule

Dr. Oliver Vorndran, Bildungs- und Integrationszentrum Paderborn
Oliver Vorndran ist seit Januar 2013 Leiter des Bildungs- und Integrationszentrums Kreis Paderborn. Von Juli 2009 bis Dezember 2012 leitete er das Bildungsbüro Kreis Paderborn.
Von 1998 bis 2009 war er Projektleiter im Schul- und Hochschulbereich bei der Bertelsmann Stiftung Gütersloh. Von 2006 bis 2008 hat er den Aufbau der Bildungsregionen Emsland und Braunschweig beratend unterstützt und war Mitglied der Steuergruppen in den Bildungsregionen und der Landesprojektleitung des niedersächsischen Kultusministeriums.


Forum 2 „Gemeinsam aktuellen Herausforderungen begegnen“: 
Erprobung von Instrumenten, Modellen und Konzepten, die zu einer gelingenden Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen beitragen können

Dr. Cornelia Schu, Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration
Cornelia Schu ist seit Juni 2014 Geschäftsführerin des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und Direktorin des SVR-Forschungsbereichs. Cornelia Schu ist promovierte Germanistin und verfügt über langjährige Erfahrung an den Schnittstellen von Wissenschaft, Politik und Stiftungssektor.
Eine breite integrationspolitische Expertise hat sie als Leiterin des Themenschwerpunkts Integration bei der Stiftung Mercator gewonnen. Zuvor war sie in verschiedenen Funktionen in der Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates tätig, unter anderem als persönliche Referentin des Generalsekretärs und des Vorsitzenden sowie als Referentin im Referat Forschung.


Forum 3 „Von gemeinsamen Daten zu gemeinsamen Strategien zum gemeinsamen Handeln“:
Regionales Bildungsmonitoring in der Metropole Ruhr und Vorstellung der Anwendung „BildungsProjekte RUHR“.

Prof. Dr. Jörg-Peter Schräpler, Ruhr-Universität Bochum
Jörg-Peter Schräpler ist seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Sozialwissenschaftliche Datenanalyse und zudem seit 2012 Sellvertretender Geschäftsführender Leiter des Zentrums für Interdisziplinäre Regionalstudien (ZEFIR) an der Ruhr-Universität Bochum.
Darüber hinaus ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sowie aktuell Research Fellow des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.


Forum 4 „Vom Ich zum Wir – Möglichkeitsräume gelingender Kooperation entlang der Bildungsbiographie“: 
Gelingensbedingungen und Stolpersteine von Netzwerkarbeit auf verschiedenen Ebenen

Dr. Matthias Rürup, Bergische Universität Wuppertal
Matthias Rürup ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bildungsforschung der School of Education an der Bergischen Universität Wuppertal im Arbeitsbereich Empirische Schulforschung, deren Vertretungsprofessur er zuvor zwei Jahre lang übernommen hatte.
Er war unter anderem als Vertreter der Professur Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Bildungspolitik an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg tätig sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Arbeitseinheit „Finanzierung und Steuerung des Bildungswesens“ in Frankfurt am Main.


Forum 5 „Das Individuum im Blick – Individuelle Förderung Bildungsbiographie begleitend“:
Grundlage ist der Gedanke der inklusiven Bildungsinstitution, der Inklusion sehr weit begreift. Inklusion bedeutet, Heterogenität zu akzeptieren und Vielfalt zu fördern

Prof. Dr. Christian Fischer, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Christian Fischer ist seit 2010 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik: Begabungsforschung und Individuelle Förderung an der Universität Münster.
Zuvor war er als Professor für Erziehungswissenschaft und Pädagogische Psychologie sowie als Leiter des Instituts für Pädagogische Professionalität und Schulkultur an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz Luzern tätig. 2001 bis 2008 war er Geschäftsführer des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) der Universitäten Münster und Nijmegen und zudem von 2006 bis 2008 wissenschaftlicher Leiter des Landeskompetenzzentrums für Individuelle Förderung NRW (lif) der Universität Münster und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen.


Forum 6 „Gemeinsam wirken? – Herausforderungen bei der Steuerung regionaler Bildungslandschaften“

Wilfried Lohre, Institut für kommunale Bildung
Wilfried Lohre war für die Schulaufsicht des Landes NRW und als Referatsleiter im Schulministerium tätig. Er leitete mehrere Großprojekte zur Entwicklung regionaler Bildungslandschaften, an denen das Land NRW, zahlreiche Kommunen und die Bertelsmann Stiftung beteiligt waren. Als Geschäftsführer des nationalen Stiftungsverbundes war er an der Steuerung des Bundesprogramms “Lernen vor Ort“ zur Entwicklung kommunaler Bildungslandschaften beteiligt.
Seit 1996 befasst er sich mit Entwicklungsfragen regionaler und kommunaler Bildungslandschaften, berät und moderiert die Kooperationsprozesse und veröffentlicht zahlreiche Buchbeiträge und Aufsätze